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04/19: Die Özbayrak-Gala

04/19: Die Özbayrak-Gala
Fatih Özbayrak war der überragende Spieler beim 4:0-Sieg von Ratingen 04/19 gegen den SV Sprockhövel. Zwei Tore bereitete der Super-Techniker vor, zweimal traf er selbst. FOTO: pk
Ratingen (pk). 04/19 präsentiert sich auch zum Ende der Testspielphase in glänzender Verfassung. Von Pierre-Claude Hohn

Nahezu die komplette erste Halbzeit war der Oberliga-Vergleich zwischen Ratingen 04/19 und dem SV Sprockhövel ein Langweiler. Auf beiden Seiten tat sich nur wenig. Torraumszenen blieben auf beiden Seiten Mangelware. Dieser Zustand änderte sich jedoch schlagartig, als Sprockhövels Torwart gegen Fatih Özbayrak die Notbremse zog und somit die Rote Karte sah. Von nun an spielte nur noch 04/19.

Zunächst setzte Özbayrak einen 20-m-Freistoß in den oberen Winkel, aber Sprokhövels Torwart lenkte das Leder noch an die Latte. Kurz darauf scheiterte Ismael Cakici frei stehend am glänzend reagierenden Gästekeeper. Dann aber fiel doch das Tor zur Pausenführung. Fatih Özbayrak setzte im Fünfmeterraum zu einem Solo auf engstem Raum an und war nur durch ein Foul zu stoppen.

Den fälligen Elfmeter verwandelte Cakici sicher zum 1:0 (45.) Nach dem Wechsel setzte Özbayrak seine Galashow fort. Nach einem Sololauf aus der eigenen Hälfte bediente er an der Torauslinie Yassin Merzaga, der wiederum den mitgelaufenen Özbayrak bediente, der keine Mühe hatte, aus kurzer Distanz auf 2:0 zu erhöhen.

Das Tor zum 3:0 war eine Augenweide. Erneut hatte Özbayrak seine Füße im Spiel. als der von halblinks mit einem Schuss aus 20 Meter ins lange Eck traf. Und dann leitete Özbayrak mit einem Traumpass, der die gegnerische Abwehr entblößte, den Schlusspunkt ein. Cakici schnappte sich das Leder und traf aus 18 Metern zum 4:0-Endstand. Trainer Stefan Engels, der den erkrankten Coach Alfonso del Cueto vertrat, war zufrieden. „Es hat vieles gut funktioniert. Besonders habe ich mich gefreut, dass wir ohne Gegentor geblieben sind.

Dabei hätte meine Mannschaft kaputt sein müssen, denn wir haben noch am Samstag zweimal hart trainiert und auch am Sonntag Vormittag vor dem Spiel. Zudem fehlten heute acht Spieler wegen Urlaub und Krankheit“, erklärte Stefan Engels nach dem Testspiel. Drei Siege in drei Testspielen waren für Engels eine gute Zeit. „Aber morgen bin ich wieder Co-Trainer“, lachte Engels.

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)