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„Das macht mich schon ein bisschen stolz“

„Das macht mich schon ein bisschen stolz“
Die Vorsitzende der Werbegemeinschaft und Gästekönigin Manuela Kessler mit der schweren Königskette am Möschesonntag. FOTO: D. Herrmann
Gästekönigin Manuela Kessler ist den meisten als Vorsitzende des Citykaufs bekannt. Sie hat aber auch ein Herz fürs Brauchtum. Von Pierre-Claude Hohn

Jede Schützenbruderschaft wünscht sich einen Gästekönig oder eine Gästekönigin mit Charme, Ausstrahlungskraft und Charisma. Und genau diese Eigenschaften bringt die amtierende Gästekönigin der St. Sebastiani-Bruderschaft Ratingen mit. Denn Manuela Kessler zeigt sich stets von der strahlend freundlichen Seite frei nach dem Motto: Mit einem Lächeln ist schon viel gewonnen. Aber die 36-jährige Kauffrau, die ein abgeschlossenes betriebswirtschafliches Studium vorzuweisen hat, hat weit mehr als nur ein Lächeln zu bieten. Zum einem muss sie ihren Aufgaben als Mutter einer zwölfjährigen Tochter Laura-Luise gerecht werden. Dazu kommt noch das „bisschen Haushalt“ und natürlich ihr Beruf als Kauffrau. Denn sie hat jahrelang in der Metzgerei Möllmann den Ton angegeben und mit ihren Ideen dazu beigetragen, dass die Metzgerei erfolgreich war und ist. Ihre Talente blieben der Geschäftswelt in Ratingen nicht verborgen.

So ist es kein Wunder, als im Vorstand der Werbegemeinschaft City Kauf Wahlen anstanden und Manuela Kessler zur Vorsitzenden gewählt wurde.

„Das macht schon ein bisschen stolz“, weiß sie ihr neues Amt zu würdigen. Manuela Kessler hat schon in ihrer kurzen Amtszeit für Bewegung in der Ratinger City gesorgt. So kann sie sich die Einführung des Ratinger Fischmarktes an ihr Revers heften. „Ganz toll war, dass die Schützen mich in diesem Jahr dabei unterstützt haben, indem sie die Farben der Tour de France und des französischen Fischmarktes als Fähnchen überall in der Stadt aufgehängt haben“, lobt die Citykauf-Vorsitzende. Auch im rein privaten Bereich ist Manuela Kessler sehr aktiv. Zunächst einmal freut sie sich am Sonntag auf die Kutschfahrt mit ihrem Lebensgefährten Udo Middendorf, der bereits 2013 Gästekönig war und ihr so vielleicht einige Tipps geben kann, wie man am besten dem Volke zujubelt und zuwinkt.

Nach dem Schützenfest aber freut sich Manuela Kessler auf erholsame und sportive Urlaubswochen am Chiemsee bei München. Dort haben wir ein Ferienhäuschen gebucht. Da können wir nach Herzenslust wandern, reiten und golfen. „Allerdings ist mein Handicap eine einzige Katastrophe, über die man besser nicht spricht. Aber ich arbeite daran“, gesteht Manuela Kessler. Zudem reizt die 36-jährige Gästekönigin am Chiemsee, dass Salzburg in der Nähe liegt. „Dort kann man so wunderbar shoppen.“

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)