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„Dass es so schnell klappt, hätte ich nicht gedacht“

„Dass es so schnell klappt, hätte ich nicht gedacht“
Kaum dass er in die Bürgerkompanie eingetreten war, schoss Fabian Köther auch schon den Vogel und sicherte sich den Titel des Jungschützenkönigs. FOTO: D. Herrmann
Ein stressiges, aber schönes Jahr liegt hinter Fabian Köther. Jetzt wird es noch einmal richtig turbulent beim Schützenfest. Anschließend kann der 19-Jährige endlich durchatmen und sich seinem Hobby widmen: Tuning. Von Pierre-Claude Hohn

Wenn einer den Titel Jungkönig verdient hat, dann Fabian Köther. Gerade mal 18 Jahre war der Schütze der Bürger-Kompanie alt, als er im vergangenen Jahr der Goldene Schuss zum Jungkönig gelang. „Dass es so schnell geklappt hat, hätte ich auch nicht gedacht. Schließlich bin ich erst seit 18 Monaten in der Bürgerkompanie“, staunt der scheidende Jungkönig noch heute über seinen Husarenschuss. Nun geht seine Amtszeit zu Ende. „Es hat viel Spaß gemacht, auch wenn die vielen Termine, insbesondere die zu den Königsfesten der Kompanien, manchmal ganz schön stressig waren“, sagt der mittlerweile 19-jährige Mechatroniker. Jetzt kann er erstmal durchatmen und sich verstärkt seinen Hobbys widmen. Unter anderem ist der scheidende Jungkönig im Fitness-Sport aktiv. Seine ganz große Liebe aber gilt dem Tunen von Autos. Da trifft es sich natürlich gut, dass er als Mechatroniker sich eine Menge Kenntnisse über das Innenleben von Autos angeeignet hat. Deshalb kann er auch viele Tuning-Arbeiten selber machen, was ansonsten rein aus finanziellen Gründen kaum möglich wäre. Selbst fährt er einen Golf 3 Cabrio von 1994.

„Der Wagen ist schon ein paar Jahre älter als ich. Aber nur solch ältere Autos lassen sich gut tunen. Bei den neueren Modellen funktioniert das nicht mehr, weil es hierzu keine entsprechende Austauschteile gibt“, weiß Fabian Köther. Dass er als Autotuner mit seinem Hobby besonders verantwortungsvoll umgehen muss, ist ihm bewusst. „Es gibt zwei Arten von Tuning: Zum einen das Verschönern von Autos (tiefer legen, schöne Felgen, etc.) oder das Motor-Tuning was die Leistung verstärkt. Wir aber rasen nicht halsbrecherisch durch die Städte, unsere Gruppe stellt ihre Autos lieber zur Schau auf Parkplätzen aus.“

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)