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Angebranntes Essen führt zu Großeinsatz der Feuerwehr

Am  Abend des 6. Juni wurde die Feuerwehr Ratingen zu einem gemeldeten  Wohnungsbrand in Ratingen West alarmiert.

Nachbarn hatten Brandgeruch sowie einen ausgelösten Heimrauchmelder bemerkt und daraufhin die Feuerwehr verständigt.  Bei Eintreffen konnte nach einer ersten Erkundung eine leichte Verrauchung der im 4. OG befindlichen Wohnung festgestellt werden.

Daraufhin ging ein Trupp unter Atemschutz in die betroffene Wohnung vor. Vor Ort konnte die Ursache für die Verrauchung schnell gefunden und behoben werden. Es handelte sich lediglich um angebranntes Essen, welches durch die Feuerwehr vom Herd entfernt wurde. Im Anschluss wurde die Wohnung mittels Überdruckbelüftung belüftet. Bewohner wurden glücklicherweise nicht verletzt. Da es sich bei dem Wohnobjekt um ein Hochhaus handelt, wurde durch die Kreisleitstelle entsprechend des Einsatzkonzeptes "Hochhaus" ein Großaufgebot an Kräften zur Einsatzstelle entsandt. Hintergrund hierfür ist ein erhöhter Personalbedarf in solch großen Objekten, um größtmöglichen Eigenschutz sowie einen schnellen Einsatzerfolg zu gewährleisten.

Ebenso weißt die Feuerwehr wiederholt auf die Wichtigkeit von Heimrauchmeldern hin, durch die hier abermals Nachbarn frühzeitig auf das Schadenereignis aufmerksam wurden und so ein möglicher Brand verhindert werden konnte. Im Einsatz waren Kräfte der Berufsfeuerwehr, der Löschzüge Mitte, Tiefenbroich und Lintorf sowie der Rettungsdienst der Städte Ratingen und Heiligenhaus und der Notarzt der Stadt Ratingen.