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Auto während der Fahrt in Brand geraten

Am Donnerstagmorgen des 10. August, gegen 2.30 Uhr, befuhr ein 51-jähriger Mann aus Velbert, mit seinem Pkw, die Meiersberger Straße  (L 422) in Ratingen-Homberg in Fahrtrichtung Wülfrath/Velbert/Mettmann.

Im Bereich Niederheide bemerkte der BMW-Fahrer zunächst einen beißenden Geruch, dann auch dunklen Rauch, der aus der der Lüftung des Fahrzeugs in den Innenraum des PKW drang.

Nahezu zeitgleich zeigte eine Kontrolllampe im Cockpit eine Störung des Motors an, der daraufhin auch sofort ausging. Der 51-Jährige konnte den Wagen ausrollen lassen und am rechten Fahrbahnrand abstellen. Als er den Wagen danach unverletzt verließ, nahm er sofort erste Anzeichen für einen Brand im Motorraum wahr. Daraufhin alarmierte er sofort Feuerwehr und Polizei über Notruf.

Bis zum schnellen Eintreffen erster Einsatzkräfte am Brandort stand der Motorraum des Wagens bereits in Vollbrand. Die Feuerwehr konnte die Flammen schnell löschen, damit aber nicht mehr verhindern, dass der Wagen in Motor- und Fahrgastraum von Feuer, Ruß und Rauch erheblich beschädigt wurde.

Nach dem Ergebnis erster polizeilicher Ermittlungen wurde der Fahrzeugbrand von einem technischen Defekt verursacht. Hierdurch entstand an dem vier Jahre alten BMW ein geschätzter Gesamtsachschaden in Höhe von 15.000,- Euro. Auch die Asphaltdecke der Straße, am unmittelbaren Brand- und Abstellort des BMW, wurde leicht beschädigt.

Das Fahrzeugwrack wurde von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Für die Dauer der Lösch-, Bergungs-, Aufräum- und Säuberungsarbeiten am Unfallort wurde die L 422 im Bereich des Brandortes zeitweise komplett, zwischendurch auch immer wieder nur einspurig gesperrt. Durch polizeiliche Maßnahmen zur Verkehrsregelung und -ableitung kam es insgesamt nur zu geringen Verkehrsstörungen.

Diese Maßnahmen konnten gegen 04.15 Uhr, noch rechtzeitig vor Beginn des morgendlichen Berufsverkehrs, wieder aufgehoben werden.

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