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Kinder pflanzen für Bienen

Kinder pflanzen für Bienen
Es wurde fleißig gegraben und gepflanzt in der Drupnas. FOTO: mk
Vergangene Woche setzten über 50 Grundschüler im Rahmen einer Von der Redaktion

Gemeinschaftsaktion mit der Lintorfer Werbegemeinschaft Zwiebeln für

Frühjahrsblüher in dem kleinen Park neben der St. Anna Kirche.

Ratingen (mk).

Bereits im Frühjahr startete die Lintorfer Werbegemeinschaft in Kooperation mit dem Ratinger Bienenzuchtverein das Projekt „Blumen für Bienen“, um durch zusätzliche Pflanzen, dem weltweiten Bienensterben entgegenzuwirken und die Bestäubung von Nutz- und Wildpflanzen zu sichern.

Alle drei Grundschulen sowie das Jugendzentrum Manege beteiligten sich an der Aktion, die sich nicht nur positiv auf die Bienenpopulation auswirkt, sondern nebenbei praktischen und lebendigen Sachunterricht bietet und zusätzlich noch für ein bunteres Bild in ihrem Heimatort sorgt.

Sie hatten bereits in vorherigen Aktionen Blumen wie Astern, Blutweiderich und Bergminze in ihren Schulgärten und vor der Einrichtung gepflanzt. Vergangene Woche ging die Aktion, finanziert durch Bürger, die eine Bienenpatenschaft übernommen hatten und einer großzügigen Spende der Volksbank, in die zweite Runde. Erst setzten die Schüler wieder in den jeweiligen Schulgärten Zwiebeln ein, einige Tage später ging es in den Drupnas-Park. Peter Unruh von der Werbegemeinschaft hat bei der Stadt, die voll hinter dieser Aktion steht und sie auch unterstützt, die entsprechenden Genehmigungen eingeholt und anschließen über 4.000 Zwiebeln besorgt. Welche Blumen am besten geeignet sind, hatte er mit dem Bienenzüchtern zuvor abgesprochen.

Bevor sich die jungen Gärtner aus allen vier Jahrgangsstufen mit ihren Lehrern ans Werk machten, bekamen sie noch kurze Anweisungen, wie sie vorzugehen haben.

Simone Hogrefe, Brigitte Grefer und Suldevat Serifi von der Abteilung Stadtgrün hatten mehrere Stellen auf der Rasenfläche bereits entsprechend vorbereitet und aufgelockert. „Wenn ihr die Zwiebeln dort einsetzt, achtet bitte darauf, sie so tief zu setzten, dass sie anschließend von etwa einer Handbreit Erde bedeckt werden können. Und es wäre gut, sie mit dem Trieb nach oben hinein zu setzen“, erklärte Hogrefe. Dann wurde trotz eisiger Temperaturen voller Freude und Elan gut eine Stunde lang fleißig gearbeitet. Die drei städtischen Mitarbeiter standen dabei den Schülern hilfreich zur Seite, verrieten nützliche Tipps und Tricks und korrigierten hier und dort ein wenig, wenn etwas nicht ganz so richtig ablief, so dass sich dann im Frühling die Bienen sowie alle Lintorfer, aber auch Besucher, die durch den Park oder daran vorbei spazieren, an einer bunten Blumenpracht, bestehend aus Tulpen, Narzissen, Perlhyazinthen und Hasenglöckchen erfreuen können.

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)