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Kreislaufversagen - Mann fährt gegen Baum

Kreislaufversagen - Mann fährt gegen Baum
Der Fahrer des Wagens konnte wiederbelebt werden. FOTO: Polizei
Feuerwehr und Polizei wurden am Freitagmorgen des 3. August, um 5.57 Uhr, zu einem Verkehrsunfall an der Krummenweger Straße in Ratingen-Lintorf, in Höhe Rehhecke gerufen.

Nach ersten Angaben im eingehenden Notruf wurde von einer eingeklemmten Person gesprochen, die sich in einem PKW befinden sollte, welcher die Straße verlassen hatte und gegen einen Baum geprallt war.

Beim schnellen Eintreffen erster Einsatzkräfte wurde ein verunfallter, silberner PKW Mercedes in einer Straßenböschung vor einem Baum gefunden. Dessen 61-jähriger Fahrer aus Ratingen war zwar nicht eingeklemmt, hatte aber einen Kreislaufstillstand erlitten und musste deshalb vor Ort sofort reanimiert werden. Dazu wurde der Mann von Rettungskräften aus seinem Fahrzeug geborgen, die Wiederbelebung umgehend eingeleitet. Diese Erstmaßnahmen wurde durch Angehörige der Berufs- und der Freiwilligen Feuerwehr, sowie dem Rettungsdienst solange erfolgreichen fortgesetzt, bis der Kreislauf des Mannes wieder einsetzte. Der Patient wurde danach vom Rettungsdienst in ein Krankenhaus eingeliefert, wo er zur intensivmedizinischen Versorgung stationär verblieb.

Die polizeilichen Ermittlungen zur Unfallursache ergaben, dass wahrscheinlich bereits während der Fahrt internistische Gründe zum Kreislaufversagen des 61-jährigen PKW-Fahrers führten, wodurch der Ratinger die Kontrolle über seinen in Richtung Kreisverkehr Krummenweg fahrenden Wagen verlor. Der Mercedes kam nach rechts von der Fahrbahn ab, geriet in die dortige Böschung und kam dann erst durch den beinahe frontalen Zusammenprall mit einem Baum zum Stillstand.

Der nicht mehr fahrbereite und wahrscheinlich totalbeschädigte Mercedes wurde von einem örtlichen Unternehmen geborgen und abgeschleppt. Der bei der Kollision getroffene Baum wurde scheinbar nur an der äußeren Rinde beschädigt. Der insgesamt entstandene Flur- und Sachschaden summiert auf geschätzte 15.000,- Euro.

Für die Dauer der Rettungs-, Bergungs-, Unfallaufnahme- und Aufräumarbeiten musste die Krummenweger Straße von der Polizei im Bereich der Unfallstelle für ca. 90 Minuten komplett gesperrt werden.

Dadurch kam es zu unvermeidbaren Verkehrsstörungen im morgendlichen Berufsverkehr. Maßnahmen zur Um- und Ableitung des Verkehrs wurden durchgeführt.