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Lintorfer Schüler erleiden Kohlenmonoxidvergiftung

Am Donnerstag, 29. November, 11:19 Uhr wurde die Feuerwehr Ratingen zu dem Lintorfer Schulzentrum an der Duisburger Straße alarmiert.

Mehrere Schüler klagten über Unwohlsein. Bei den Untersuchungen durch den Rettungsdienst wurden Vergiftungserscheinungen durch Kohlenmonoxid (CO) festgestellt. Nach einem ersten Verdacht könnte ein Defekt an einem Bus, mit dem die Schüler transportiert wurden, die mögliche Ursache sein. Die Polizei ermittelt die genaue Unfallursache.

Insgesamt wurden durch die Kräfte des Rettungsdienstes 44 Kinder untersucht. Bei fünf Kindern waren die Werte für Kohlenmonoxid (CO) im Blut so hoch, dass der Notarzt die Patienten in die Druckkammer des Universitätsklinikum Düsseldorf einliefern ließ.

Das Atemgift Kohlenmonoxid (CO) lässt sich unter Druck aus dem Blut lösen und kann dann abgeatmet werden. Bei keinem der Kinder besteht Lebensgefahr. Drei weitere Kinder wurden mit geringeren CO-Werten, aber mit Unwohlsein in die Diakonie nach Düsseldorf-Kaiserswerth transportiert. Alle anderen Kinder konnten nach Hause entlassen werden oder im Unterricht bleiben.

Die Ursache für die Kohlenmonoxidvergiftung wird von der Polizei ermittelt. Messungen in den Schulen waren negativ.