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SGR: „Wir können es schaffen“

SGR: „Wir können es schaffen“
Filip Lazarov von der SG Ratingen, hier als erfolgreicher Siebenmeterschütze, bot eine gute Leistung im Team der mazedonischen Nationalmannschaft, auch wenn es bei der Weltmeisterschaft für die Mazedonier nicht so gut lief. Um so mehr hofft die SGR, dass am Samstag bei Lazarov und dem Löwen-Rudel alles stimmt, damit der Rückrundenauftakt gelingt. FOTO: pk
Ratingen (pk). Handball-Viertligist SG Ratingen hat ein klares Ziel für die Rückrunde: Relegation für die Dritte Liga. Von Pierre-Claude Hohn

Mit neuer sportlicher Leitung startet die SG Ratingen erst am Samstag in die Rückrunde, da die Partie gegen den TV Korschenbroich, der im Pokaleinsatz ran musste, vom 27. Januar auf den 27. Februar verlegt wurde (20.15 Uhr, Halle Gothaer Straße). Im neuen Jahr haben als Chef-Trainer Ace Jonovski (38) und und als Co-Trainer Marcel Müller (37) die sportliche Verantwortung übernommen. Beide sind Spieler aus dem Kader der ersten Mannschaft, die ihre Karriere bei der SGR nun als Trainer fortführen wollen.

Die Zielsetzung der Trainer ist klar umrissen. Platz eins muss her, damit in der Relegationsrunde der Aufstieg in die 3. Liga perfekt gemacht werden kann. Die Voraussetzungen sind gut, denn derzeit spielt die SGR oben mit. Zudem sind bis auf Jan Kerssenfischer und Ole Völker alle Spieler wieder gesund. Die Stimmung in der Mannschaft ist gut, alle Spieler sind voller Tatendrang und wollen das Ziel der SGR in die Tat umsetzen“, sagt Pressewart Marc Steppke. Aber er warnt auch: „Wir können es schaffen, aber ein Selbstläufer wird das garantiert nicht. Wir müssen jedes Spiel voll

konzentriert angehen.“ Ob die Mannschaft sich entsprechend verhält, kann sie schon am Samstag beim Drittletzten HC Wölfe Nordrhein zeigen. Da steht das Trainer-Duo Jonovski/Müller schon beim ersten Punktspieleinsatz unter Druck, hatte doch Vereinschef Bastian Schlierkamp gefordert, dass man sich keine Punktverluste gegen Mannschaften aus der unteren Tabellenhälfte mehr erlauben darf. „Das muss ein Team, das mit höherklassigen Spielern gespickt ist, schaffen können. Das erwarten auch unsere Sponsoren und Fans“, betont Schlierkamp unmissverständlich.

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)