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Zum Schmunzeln und Nachdenken

Zum Schmunzeln und Nachdenken
Das neue Redaktionsteam der Lintorfer Heimatmagazins „Die Quecke“ (von links): Bruni Gebauer, Walburga Dörrenberg, Schriftleiterin Barbara Lüdecke, Bettina Pook und Dietmar Falhs. Es fehlen Dr. Sebastian Fleermann und Dr. Andreas Preuß. FOTO: pk
Ratingen (pk). Die neue Quecke ist da – mit neuem Redaktionsteam, frischem Design und guten Geschichten. Von Pierre-Claude Hohn

Als vor 67 Jahren das Lintorfer Heimatheft „Die Quecke“ erstmals erschien, da konnte man noch zu Recht von einem Heft sprechen. Nur wenige Seiten umfasste das Schriftwerk, das damals noch dreimal jährlich erschien . Heute hat sich das Erscheinungsbild wesentlich verändert.

Über so viel Leben der Lintorfer Heimatzeitschrift freuen sich die 650 Mitglieder. Auch die 150 Besucher aus Ratinger Heimatvereinen, Kulturvereinen und weiteren befreundeten Vereinen, die im Ratinger Museum bei der Präsentation der aktuellen Jahresausgabe Nummer 87 anwesend waren, staunten nicht schlecht, dass aus dem Heft ein Buch geworden ist, das 250 Seiten umfasst.

Auch rein äußerlich hat sich etwas getan. Bislang erschien die „Quecke“ in grau. Auf Anregung des neuen siebenköpfigen Redaktionsteams erscheint die „Quecke“ nun in einem lebendigen in blau gehaltenen Outfit. Auch die Leitung des Heimatmagazins ist in neue Hände übergegangen. Barbara Lüdecke hat die Schriftleitung von Manfred Buer übernommen, der mit viel Engagement seit 1990 das Heimatheft zu dem gemacht hat, was es heute darstellt: nämlich ein Magazin, das mit vielen leicht zu lesenden Geschichten über die Entwicklung Lintorfs und mittlerweile auch darüber hinaus informiert und somit ein Muss für jeden Lintorfer Bürger und auch alle übrigen Ratinger ist. Das Redaktionsteam hat sich den neuen technischen Entwicklungen der Zeitschriftenbranche nicht verschlossen. Somit hat sich das Team entschieden, dass die einzelnen Artikel nicht allzu lang sein sollen. Dennoch können manche Texte nicht gekürzt werden.

Stattdessen erscheint im Magazin eine Kurzform des Textes, die ganze Geschichte kann man dann im Internet nachlesen. Das Heimatheft ist auch deshalb so attraktiv, weil dem Leser eine hohe Vielfalt von Artikeln angeboten wird, seien diese aus der Vergangenheit oder der Gegenwart.

Da kann geschmunzelt werden, genau so aber gibt es Geschichten zum Nachdenken, die viel über die Historie Lintorfs verraten. Barbara Lüdecke betonte, dass ohne zahlreiche Sponsoren das Lintorfer Heimatheft kaum zu stemmen sei. Ein besonderer Dank gilt aber auch den vielen Autoren, die mit ihren Texten für das Salz in der Suppe sorgen.

(City Anzeigenblatt Duesseldorf)