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Gefäßzentrum: Spezialisierte Hilfe bei Durchblutungsstörungen

Gefäßzentrum: Spezialisierte Hilfe bei Durchblutungsstörungen
FOTO: St. Josef Krankenhaus Haan
Freie Bahn in den Blutgefäßen

Sind die Gefäße in den Beinen durch Arteriosklerose verengt, erhalten die Muskeln nicht mehr genug Sauerstoff und schmerzen beim Gehen. Betroffene machen dann gerne eine Pause vor den Auslagen der Geschäfte und verhelfen der sogenannten peripheren arteriellen Verschlusskrankheit (PAVK) zu ihrem Spitznamen: Schaufensterkrankheit. Betroffene haben ein deutlich erhöhtes Risiko, einen Herzinfarkt oder Schlaganfall zu erleiden. Wer unter Durchblutungsstörungen leidet, sollte dies deshalb ernst nehmen und sich ärztlichen Rat suchen. Das Team des Gefäßzentrums Rheinland Haan bietet für Betroffene sämtliche interventionellen, offen gefäßchirurgischen und konservativen Behandlungsverfahren an.

Der Leiter des Gefäßzentrums Rheinland Haan, Dr. Udo Huberts, beantwortet die wichtigsten Fragen.

Wie entstehen Durchblutungsstörungen?

Bei der sogenannten Arteriosklerose lagern sich Fette an Kalk an den Wänden der Blutgefäße an. Dadurch wird die Arterie langsam aber sicher verschlossen, es fließt immer weniger sauerstoffreiches Blut hindurch und das Gewebe wird nicht mehr ausreichend damit versorgt. Die Ablagerungen werden durch Rauchen, Diabetes, Bluthochdruck und erhöhte Blutfettwerte gefördert. Weitere Risikofaktoren sind das Alter, ungesunde Ernährung, Übergewicht und Bewegungsmangel. Jeder kann mit einem gesunden Lebensstil also selbst etwas dagegen tun.

Bilderstrecke Gefäßzentrum FOTO: St. Josef Krankenhaus Haan

Warum sind Durchblutungsstörungen so gefährlich?

Verschließt sich ein Gefäß vollständig, ist jede Minute kostbar, weil das Gewebe dann überhaupt nicht mehr mit sauerstoffreichem Blut versorgt wird und im schlimmsten Fall abstirbt. Außerdem sind meistens auch andere Bereiche als die Beine von Arteriosklerose betroffen. Wer unter PAKV leidet, hat also auch ein hohes Risiko für Herzinfarkt oder Schlaganfall. Für Diabetiker ist es besonders wichtig, auf ihre Füße zu achten. Durchblutungsstörungen führen auch dazu, dass Wunden schlechter heilen. Bei Diabetikern ist häufig das Empfinden an den Füßen eingeschränkt. Bemerken sie deshalb eine offene Stelle nicht, kann sich daraus eine chronische Wunde entwickeln.

Welche Therapiemöglichkeiten gibt es?

Durchblutungsstörungen können auf unterschiedliche Art und Weise therapiert werden. Bei kleinen Gefäßengen in den Beinen, können wir beispielsweise über einen kleinen Schnitt in der Leiste einen Ballonkatheter einführen, die Arterie damit aufdehnen und gleichzeitig eine Gefäßstütze (Stent) einsetzen. Ist das nicht mehr möglich, führen wir eine Bypassoperation durch. Hierbei schaffen wir sozusagen eine Umleitung aus körpereigenen Venen. Eine Besonderheit unseres Gefäßzentrums ist die minimal-invasive Bypasschirurgie, bei der die Venenentnahme endoskopisch erfolgt. Damit reduzieren wir Wundheilungsstörungen deutlich. Voraussetzung ist natürlich, dass geeignete körpereigene Venen vorhanden sind. Natürlich sollten darüber hinaus immer andere Erkrankungen und Risikofaktoren, wie Diabetes, Bluthochdruck, Übergewicht und Rauchen behandelt und minimiert werden, um das Fortschreiten der Arteriosklerose zu verlangsamen.

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