Die Polizei rechnet mit Verkehrsbehinderungen durch Traktorkonvois

Demo : Verkehrsbehinderung durch Traktorkonvois

Am Montag, 25. November, finden im Zeitraum zwischen circa 8 Uhr und 17 Uhr in NRW Versammlungen mit landwirtschaftlichem Hintergrund in Form von Staffelfahrten durch Traktorkonvois und Kundgebungen in verschiedenen NRW-Städten statt. Auch Ratingen ist betroffen.

Die Traktorkonvois stehen in Zusammenhang mit einer am 26. November in Berlin geplanten Großkundgebung zur aktuellen Agrarpolitik der Bundesregierung.

Nach bisherigen Erkenntnissen begeben sich Versammlungsteilnehmer mit landwirtschaftlichen Fahrzeugen auf Protestzügen aus Richtung Rheinland-Pfalz kommend nach Bonn und von dort aus über Köln, Düsseldorf, Essen, Dortmund, Hamm und Hagen schließlich nach Bielefeld. In den genannten Städten werden Kundgebungen durchgeführt. Die genaue Anzahl der teilnehmenden Fahrzeuge ist noch unbekannt, dürfte aber mindestens im dreistelligen Bereich liegen. Der demonstrative Schwerpunkt dürfte in den Bereichen Düsseldorf, Essen und Dortmund liegen. Dort sollen sich zwischen 500 und 700 Traktoren beteiligen und zwischen den Städten bewegen.

Dem Polizeipräsidium Bielefeld ist die versammlungsrechtliche Zuständigkeit für alle Staffelfahrten und Anreisen zu den Kundgebungsorten in NRW übertragen worden. Die Polizei Bielefeld betreut als zuständige Versammlungs- und Einsatzbehörde für NRW mit Unterstützung von Einsatzkräften aus ganz NRW sämtliche Traktorkonvois auf ihren Fahrten und Anreisen zu den Kundgebungsorten.

Für die stationären Kundgebungen sind weiterhin die jeweils örtlichen Polizeibehörden als Versammlungs- und Einsatzbehörden zuständig. Durch die Staffelfahrten mit langsam fahrenden landwirtschaftlichen Maschinen ist mit erheblichen Verkehrsbehinderungen auf sämtlichen Anfahrtswegen zu rechnen. Die Polizei Bielefeld appelliert an die Traktorfahrer im Konvoi und an alle anderen Verkehrsteilnehmer, sich aufmerksam und rücksichtsvoll zu verhalten.

Die Bundesautobahnen (BAB) werden von den Staffelfahrten nicht betroffen sein. Die gefahrenen Geschwindigkeiten auf BAB liegen deutlich über der von Traktoren, das Risiko von Verkehrsunfällen und die Gefahren für Traktorfahrer und andere Verkehrsteilnehmer würden stark ansteigen. Daher verbietet die Polizei aus Gründen der Verkehrssicherheit das Auffahren auf BAB durch die Traktorkonvois.

Da eine der geplanten Kundgebungen in Düsseldorf stattfindet, ist auch im Kreis Mettmann mit massiven Verkehrsbehinderungen durch Traktorkonvois zu rechnen - insbesondere im Stadtgebiet von Ratingen. Zwei Aufzüge sind der Polizei gemeldet worden: Um 8:30 Uhr starten 50 Trecker von Ratingen nach Düsseldorf. Betroffen sind nachfolgende Straßen: Meiersberger Straße - Brachter Straße - Homberger Straße - Bahnstraße - Freiligrathring - Röntgenring - Europaring - Düsseldorfer Straße.

Ab 12:30 Uhr machen sich dann mehrere Hundert Trecker (erwartet werden etwa 450 bis 700) auf den Weg von Düsseldorf-Messe über Ratingen nach Essen. Betroffen sind nachfolgende Straßen: Düsseldorfer Straße - Europaring - Röntgenring - Freiligrathring - Wilhelmring - Maubeuger Straße - Mülheimer Straße - B227 - Essener Straße.

Es ist nicht ausgeschlossen, dass es durch anreisende Trecker auch in anderen Bereichen im gesamten Kreis Mettmann zu Verkehrsbehinderungen kommen kann. Die Polizei ist natürlich im Einsatzraum präsent und sorgt für die Verkehrssicherheit.

Rund um die Traktordemo hat die Kreispolizeibehörde Mettmann ein Bürgertelefon geschaltet. Dieses ist ab 6:30 Uhr unter der Rufnummer 02104 982-1020 erreichbar. Für aktuelle Informationen zu den Staffelfahrten folgen Sie der Polizei Bielefeld auf Twitter unter @polizei_nrw_bi. Auch die Kreispolizeibehörde Mettmann wird auf ihren Kanälen in den Sozialen Netzwerken bereits im Vorfeld die Bürgerinnen und Bürger rund um die Traktordemo informieren. Den Twitterkanal erreichen Sie auf Twitter unter @polizei_nrw_me - bei Facebook gibt es die Informationen unter "Polizei NRW Mettman".

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