Verletzte Frau am Fahrbahnrand in Breitscheid: Polizei ermittelt mutmaßlichen Unfallfahrer

Verletzte Frau am Fahrbahnrand : Mutmaßlicher Unfallfahrer ermittelt

Am Montagmorgen des 14. Oktober, gegen 05.50 Uhr, wurde am Fahrbahnrand der Bundesstraße 227 (Am Sondert), im Ratinger Ortsbereich Breitscheid, eine 44-jährige Frau schwer verletzt aufgefunden. Die Ermittlungen der Polizei haben nun zu einem Mann geführt. Der bestreitet allerdings, in den Unfall verwickelt gewesen zu sein.

Die intensiv geführten Ermittlungen der Polizei galten zunächst dem Kleinlastwagen, den Zeugen am Tag des Unfalls in der Nähe der Unfallstelle gesehen hatten. Die wenigen zunächst bekannten Hinweise zum gesuchten LKW führten auf Antrag der Ermittler zu einer Auskunft des Kraftfahrtbundesamtes, welche rund 350 in Frage kommende Fahrzeuge auflistete.

Im Abgleich mit ihren weiteren Spuren- und Ermittlungsergebnissen wurde die "EK Sondert" schließlich fündig. Für das verdächtige Firmenfahrzeug wurde nach Ermittlungen der Polizei bereits am Tag des Unfalles ein neuer Außenspiegel im Zubehörhandel bestellt.

Nachforschungen beim Mülheimer Fahrzeughalter ergaben den Hinweis auf den verantwortlichen Fahrer. Gegen diesen 56-jährigen Mann aus Kalkar wurden daraufhin ein Strafverfahren und weiter andauernde Ermittlungen eingeleitet. In seiner ersten polizeilichen Anhörung bestreitet der Beschuldigte jedoch, an einer Kollision mit der Fußgängerin beteiligt gewesen zu sein.

Die 44-jährige Frau aus Oberhausen befindet sich nicht mehr in Lebensgefahr. Sie konnte von der Polizei bisher aber noch immer nicht persönlich befragt werden.

Dennoch konnten die Umstände, wie die Frau am frühen Montagmorgen zum Unfallopfer an der einsamen Bundesstraße werden konnte, inzwischen geklärt werden. Es meldeten sich Zeugen, welche die 44-Jährige dort unmittelbar vor dem Unfall als Fußgängerin beobachtet hatten, als sie am rechten Fahrbahnrand in Richtung Krummenweg unterwegs war.

Offenbar hatte die ortsunkundige Frau dabei übersehen, dass es an der gegenüberliegenden Straßenseite einen zwar ebenfalls unbeleuchteten, für sie aber deutlich sichereren Fußgänger- und Radweg gab. Nach Breitscheid gelangt war die Oberhausenerin an diesem Morgen wohl irrtümlich, da sie im Zuge aktueller Verkehrsprobleme im Personennahverkehr wahrscheinlich die Orientierung verloren und sich verlaufen hatte.

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