: Dank an die Freiwilligen

: Dank an die Freiwilligen

Der Jahresrückblick 2018 der Miteinander.Freiwilligenbörse Ratingen e. V.macht deutlich, dass der Verein lebt.

Vor 13 Jahren kümmerten sich verschiedene Organisationen um das Wohl hilfebedürftiger Menschen in Ratingen. Vor drei Jahren schlossen sich diese Organisationen zu einem Verein, der Freiwilligenbörse Ratingen, zusammen. Dieser Verein wird von der Ratinger Öffentlichkeit akzeptiert. So sitzt der BürgermeisterKlaus Pesch als Beisitzer im Vorstand der Freiwilligenbörse. Auch die lokale Wirtschaft unterstützt die Freiwilligenbörse.

Vorbildlich ist auch die Arbeit der Ausbildungspaten. Die kümmern sich um die Anliegen der 18– bis 23-Jährigen, die am Adam – Josef – Cüppers – Berufskolleg ihre Schulabschlüsse nachholen. „Da gibt es genügend Probleme, die unsere Paten mit den Jugendlichen besprechen und ihnen helfen, die gewünschten Abschlüsse zu realisieren.“ Bislang besteht das Team der Ausbildungspaten aus zwölf Personen, die für 20 Jugendliche mit Rat und Tat da sind. „Wir möchten dieses Patenteam auf 20 erhöhen, denn die Nachfrage wird immer größer“, wünscht sich Jürgen Rossié, Leiter der Ausbildungspaten, für dieses Jahr. Der Stadtrat hat sich von der Arbeit der Freiwilligenbörse überzeugt und einen Antrag auf eine 450 Euro-Bürokraft empfohlen. Derzeit sind 25 ehrenamtliche Mitarbeiter/innen für diverse Bereicheim Team für die Familienbörse im Einsatz. Besonders im Blickpunkt steht dabei das Vermittlungsteam. Diese Ehrenamtler wollen Menschen mit Integrationshintergrund helfen, indem sie Kontakte zu deutschen Familien herstellen. So berichtet Heidede Behme, dass manche Flüchtlinge, die inzwischen ihre Deutschkurse erfolgreich absolviert haben, nun gerne Alltagsdeutsch lernen wollen.

„Dazu braucht man Menschen, die zum Beispiel Flüchtlinge an die Hand nehmen, mit ihnen ein Eis essen gehen oder am Grünen See spazieren gehen“, sagt Heidede Behme und freut sich, wenn sich Frauen oder Männer als Paten zur Verfügung stellen. „Groß ist der Aufwand für solche Ehrenamtler nicht. Es reichen schon ein bis drei Stunden wöchentlich bei freier Zeiteinteilung“, sagt der 2. Vorsitzende der Familienbörse, Erhard Raßloff.

In diesem Jahr steht eine Feierlichkeit im Blickpunkt. Die Ehrenamtskarte feiert nämlich ihr zehnjähriges Bestehen. Deshalb wird es am 18. September eine Ehrenamtsgala im großen Saal der Stadthalle geben. „Die Vorbereitungen laufen auf Hochtouren. Karten für die Inhaber der Ehrenamtskarte gibt es schon jetzt für diese Gala. Die sind kostenfrei“, sagt Erhard Raßloff. Aber nicht nur Inhaber dieser Ehrenamtskarte sind zur Gala eingeladen. Jeder, der sich für seine Mitbürger engagiert, ist herzlich willkommen. Übrigens, diese Gala, auf deren Programm eine große Tombola, Musik und Kultur stehen,ist wohl in ganz NRW einmalig. „Wir wollen damit den Ehrenamtlern ein Dankeschön für ihre geleistete Arbeit sagen“, sagt Erhard Raßloff.

Die Zahl der Mitglieder der Miteinander.Freiwilligenbörse konnte auch im Jahr 2018 um 75 Personen gesteigert werden. Termine, die sich interessierte Ratinger und Ratingerinnen merken sollten, sind der 4. Mai. An diesem Samstag werden sich Mitglieder der Freiwilligenbörse am Marktplatz direkt neben dem Bücherschrank postieren, um alleFragen zu beantworten.Am 14. September, wird wieder die traditionelle Ehrenamtsmeile rund um den Markt-und Kirchplatz ihre Stände aufbauen. Dorit Schäfer ist mehr als zufrieden mit dem Verlauf des Jahres 2018: „Wir haben mehrere Aktionen erfolgreich durchgeführt. So kann und muss es weitergehen“, sagt die Vorsitzende der Freiwilligenbörse.