Der Abbruch des Hertie-Hauses in Ratingen beginnt

Hertie-Haus : Abriss beginnt nach den Osterferien

Nach den Osterferien beginnt der Abbruch des ehemaligen Hertie-Hauses. Im Auftrag des Investors Tecklenburg wird die Firma Sanders Tiefbau GmbH das Gebäude zunächst entkernen. Der eigentliche Abbruch beginnt im Juni.

Anstelle des Hertie-Hauses entsteht zwischen Düsseldorfer Platz und Wallstraße bis 2022 das neue Quartier „Wallhöfe“ mit großflächigem Einzelhandel und Wohnungen. Der Autoverkehr wird durch die Baustelle kaum beeinträchtigt, die Bürgersteige rund um das Hertie-Haus werden dagegen praktisch während der gesamten Bauzeit gesperrt werden müssen.

Auch wenn man in den ersten sechs Wochen von außen nicht allzu viel von den Entkernungsarbeiten bemerken wird, muss das Gebäude aus Sicherheitsgründen von Anfang an durch einen Bauzaun abgeriegelt werden. Ab Juni wird das Hertie-Haus dann nach und nach von oben nach unten abgetragen, wobei die Baufirma mit einem emissionsgeminderten Verfahren arbeitet, damit die Nachbarschaft möglichst wenig von der Baustelle mitbekommt. In dieser Phase wird es nötig sein, jeweils rund eine Woche lang Teile der Fahrbahn vom Düsseldorfer Platz, der Düsseldorfer Straße bzw. der Wallstraße zu sperren.

Ebenfalls schon in der Frühphase der Bauarbeiten werden im Umfeld des Gebäudes Suchschachtungen durchgeführt, um herauszufinden, wo der Verbau des alten Hertie-Hauses verläuft. Ab August soll dann der Verbau für die Wallhöfe errichtet werden. Dieser ist nötig, um das drückende Grundwasser aus der Baugrube zu halten. Dabei verwendet die beauftragte Hoffmann Groep ein ebenfalls emissionsarmes und ressourcenschonendes Verfahren, bei dem sich eine Spezialmaschine allmählich in den Boden fräst und das vorhandene Erdreich in Kombination mit Zement für die Errichtung der Schutzwände verwendet.

Im Rahmen des Projektes Wallhöfe entstehen an diesem Tor zur Ratinger Altstadt nicht nur rund 70 Wohnungen und Geschäfte, es wird auch ein neuer direkter Verbindungsboulevard vom ZOB Düsseldorfer Platz zur Fußgängerzone geschaffen. An die Tiefgarage der Wallhöfe wird sich unter dem künftigen Mehrgenerationenpark entlang der Wallstraße eine städtische Tiefgarage anschließen. Das letzte Haus am Straßenrand wird ebenfalls in den kommenden Wochen abgerissen, um Platz für den Park zu machen.