: Durchfahrt verboten von 15 bis 19 Uhr

: Durchfahrt verboten von 15 bis 19 Uhr

Die Stadtverwaltung hat in den Sommerferien erste Maßnahmen ergriffen, um die Verkehrssituation auf dem Altenbrachtweg in Homberg zu verbessern.

Für Kraftfahrzeuge, die vom Golfplatz in Richtung Homberg unterwegs sind, gilt nun ab Einmündung Thomashofweg ein striktes Durchfahrtverbot zwischen 15 und 19 Uhr. Damit soll verhindert werden, dass Autofahrer einen etwaigen Stau auf der Brachter Straße über den für so regen Verkehr ungeeigneten Wirtschaftsweg umfahren. Ausgenommen sind nur Traktoren, ansonsten gilt das Verbot auch für Anlieger.

„Ein so striktes Verbot hat den großen Vorteil, dass es von der Polizei leicht kontrolliert werden kann“, sagt Baudezernent Jochen Kral. „Denn wenn der Verkehr für Anlieger freigegeben ist, kann der Missbrauch meist nicht nachgewiesen werden. Da jetzt mit Beginn des Schuljahres die Gefahr von Staus wieder steigt, soll die Einhaltung der neuen Regel auch kontrolliert werden.“

Homberger Bürger hatten Bürgermeister Klaus Pesch vor den Ferien die problematische Situation auf dem Altenbrachtweg geschildert. Zählungen der Verwaltung bestätigten die Beobachtung der Anlieger. Wenn auf der Brachter Straße der Verkehr stockt, steigt die Zahl der Fahrzeuge auf dem Altenbrachtweg in Richtung Homberg sprunghaft an. Es ist offenkundig, dass sie versuchen, den Stau zu umfahren. Mit einer Breite von stellenweise nur drei Metern ist der Altenbrachtweg für ein solches Verkehrsaufkommen aber nicht geeignet.

Zur Lösung vereinbarte Baudezernent Kral bei einem Ortstermin mit den Anliegern das temporäre Durchfahrtverbot. Eine weitere Maßnahme, die bei diesem Termin ins Auge gefasst wurde, ist auch bereits umgesetzt. An der Einmündung des Altenbrachtwegs in die Brachter Straße wird der Verkehr jetzt durch ein Stoppschild angehalten. So soll das Abbiegen in die L422 sicherer werden, denn die Sicht ist stellenweise durch die Leitplanke eingeschränkt.

Andere Maßnahmen zur Verbesserung der Verkehrssituation an dieser Stelle sind weitaus aufwendiger, und sie müssen durch den Landesbetrieb Straßen NRW als Straßenbaulastträger umgesetzt werden. Hier geht es insbesondere um eine Linksabbiegespur auf der Brachter Straße, um eine Querungshilfe und um die Erreichbarkeit der Haltestelle „Karpenhaus“.

Im Rahmen eines Abstimmungsgesprächs mit dem Landesbetrieb wurden die Punkte bereits angesprochen, die Stadtverwaltung bereitet zurzeit entsprechende Anträge vor.

Dabei muss die Notwendigkeit der Maßnahmen durch eine Reihe von Kriterien wie Unfalldaten, Anzahl an Querungen von Fußgängern und Radfahrern und Verkehrsbelastung begründet werden.

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