: Eine Allee als Paradies für Bienen

: Eine Allee als Paradies für Bienen

Der Wiederaufbau des Poensgenparks kommt voran.

Die neue Tulpenbaumallee ist fertiggestellt. Sie ersetzt die alte Kastanienallee, die vom Sturm „Ela“ zerstört worden war. Im nächsten Jahr wird dann auch die Ahornallee im waldähnlichen Teil des Parks wiederaufgebaut. Weitere Maßnahmen wie die Wiederherstellung des Hausgartens von Carl Poensgen nach historischem Vorbild befinden sich zurzeit in der verwaltungsinternen Abstimmung. Die markante Allee im Poensgenpark war nach dem Pfingststurm 2014 nicht mehr wiederzuerkennen. Zahlreiche Kastanien waren gefallen oder irreparabel geschädigt. Bei der Planung des Wiederaufbaus fiel dann die Entscheidung, die Baumart zu wechseln.

Vor dem Hintergrund des Klimawandels und der in ganz Deutschland zu beklagenden Schädigung durch die Larven der Miniermotte hat die Rosskastanie keine sichere Zukunft als Park- und Straßenbaum. Nun säumen Tulpenbäume den Hauptweg durch den Park. Liriodendron tulipifera vereinigt mehrere Vorteile auf sich. Der aus dem Osten Nordamerikas stammende Baum hat einen kräftigen Wuchs (bis 40 Meter in Europa), er ist winterhart, robust und blüht herrlich im Frühsommer.

Die jungen Exemplare im Poensgenpark werden allerdings noch etwa drei bis fünf Jahre brauchen, bis sie zum ersten Mal blühen. Dann werden die Alleebäume nicht nur schön anzusehen sein, sondern auch Bienen reichlich Nahrung geben und somit einen wertvollen Beitrag zum Naturschutz leisten. 38 Tulpenbäume stehen im Poensgenpark in Reih und Glied.Ebenfalls stark in Mitleidenschaft gezogen worden war die Ahornallee im Poensgenpark.

Das fiel allerdings weniger auf, da sie sich im waldähnlichen Bereich befindet und deshalb nicht so hervorsticht. Außerdem waren dort schon vor Ela Bäume aufgrund von Schädlingsbefall entnommen worden. Im nächsten Jahr werden rund 25 Ahornbäume gepflanzt, so dass die Allee künftig wieder als solche erkennbar sein wird.