Grünes Licht für Verkehrskonzept Ratingen-Ost

Ratingen Ost : Grünes Licht für das Verkehrskonzept

Die im Rahmen des Verkehrskonzepts Ratingen-Ost vorgeschlagenen Maßnahmen können in Angriff genommen werden, allerdings gab der Rat der Verwaltung noch einen größeren Prüfauftrag für den vielleicht wichtigsten Knotenpunkt rund um das Schwarzbach-Quartier.

Das Verkehrsplanungsbüro Brilon-Bondzio-Weiser soll mit Hilfe einer Simulation herausfinden, wie gut die Verkehrsqualität eines Kreisverkehrs in Kombination mit einer Brücke bzw. einem Tunnel an der Mettmanner Straße/Balcke-Dürr-Allee ist.

Die bisherigen Untersuchungen haben gezeigt, dass der aktuelle Kreisverkehr künftig nicht mehr leistungsfähig genug sein wird. Daher soll der Knotenpunkt groß zu einer Ampelkreuzung umgebaut werden – es sei denn, die Kreisverkehr-plus-Brücke-Lösung erweist sich doch noch als beste und auch wirtschaftliche Wahl.

Weitere zentrale Punkte des Verkehrskonzeptes, die beschlossen wurden: Die Josef-Schappe-Straße wird über eine Tangente entlang der S-Bahn-Gleise direkt an die Mettmanner Straße angebunden.

Dabei gilt es ausdrücklich die Belange des an dieser Stelle regen Schülerradverkehrs zu berücksichtigen. Überhaupt sollen noch konkrete Lösungen für den Fuß-, Rad- und öffentlichen Nahverkehr im Schwarzbach-Quartier ausgearbeitet werden. So will sich die Stadt Ratingen dafür einsetzen, dass durch eine Unterführung oder Brücke am anderen Ende des Bahnsteigs der Weg von der S-Bahn ins Schwarzbachquartier deutlich verkürzt wird.

Die Einmündung der Josef-Schappe-Straße in die Balcke-Dürr-Allee wird zum Kreisverkehr. Die Kreuzung Homberger Straße/Balcke-Dürr-Allee wird ausgebaut. Die Hugo-Schlimm-Straße wird abgebunden, um diese reine Wohnstraße vom Parksuchverkehr zu befreien.