: Selbstvertrauen getankt

: Selbstvertrauen getankt

Mit einem lockeren Sieg im Pokal haben sich die Handballer der SGR für das Duell mit dem Tabellenführer motiviert.

In der vorigen Saison standen sich die HC Wölfe Nordrhein und die SG Ratingen noch in der Regionalliga gegenüber. Beide Partien waren damals heiß umkämpft. Nun standen sich beide Teams in Ratingen im Pokal-Viertelfinale (Niederrhein) gegenüber. Diesmal mussten sich die Ratinger nicht sonderlich anstrengen, obwohl die in die Oberliga abgestiegenen Gäste als Spitzenreiter der Oberliga angetreten waren. Zur Halbzeit führte die SGR mit 16:10. Dieser Vorsprung wurde kontinuierlich ausgebaut, so dass der Einzug ins Halbfinale nie gefährdet war. Am Torreigen der Gastgeber beteiligten sich nahezu alle SG-Spieler.

Besonders hervor taten sich da Marco Bauer (6 Treffer), Christian Mergner(6) und Außenangreifer Yannick Nitzschmann (5). Als bester Werfer jedoch stach Abwehrspieler Thomas Bahn mit sieben Toren hervor.

Überraschend stand in den ersten 30 Minuten Petre Angelov im Tor, der seine Sache mit sechs Paraden gut machte. Nach dem Wechsel kehrte aber die derzeitige Nummer eins, Nils Torben Schmidt, ins Ratinger Tor zurück. SGR-Coach Marcel Müller konnte nicht seine Bestformation aufbieten, denn nach wie vor fehlten die angeschlagenen Lukas Plaumann und Sam Schäfer.

Als Muster ohne Wert wollte Trainer Müller das Pokalspiel aber nicht bewerten. „Zunächst einmal ist es immer gut, wenn man ein Spiel gewinnt. Zudem wollten wir unsere Kommunikation innerhalb der Mannschaft verbessern. Und das haben wir diesmal geschafft. Die Spieler haben endlich mal miteinander geredet und auch ständig Kontakt mit der Bank gehalten. Das hat viel Ruhe in unser Spiel gebracht. Wir verbessern uns Schritt für Schritt.“ Und das ist auch gut so, denn am Samstag kommt es zum Topspiel beim bis dato verlustpunktfreien Spitzenreiter TuS Opladen (10:0 Punkte).

Wenn die Ratinger (5:5 Punkte) ihrem selbst gesteckten Ziel, Meister zu werden, gerecht werden wollen, muss also ein Sieg her. „Wir dürfen uns keine Abwehrschnitzer erlauben und müssen vorne die Pässe sauberer spielen. Dann ist für uns alles möglich“, glaubt Marcel Müller.

Mehr von Dumeklemmer Ratingen