: Ein Film der informiert und berührt

: Ein Film der informiert und berührt

Die Kenia-Hilfe hatte sich ein besonderes Dankeschön einfallen lassen. Sie lud einige Freunde und Förderer in den alten Rathaussaal in Lintorf ein und zeigte ihnen den Film „Hamisis Weg“, den sie im Oktober in Kenia gedreht hatte.

Bevor der Film begann, sprach Bürgermeister Pesch ein Grußwort, in dem er den unermüdlichen Einsatz der Kenia-Hilfe lobte. Er hob auch die besondere Hilfe der Blumberg-Stiftung hervor.

Peter Mentzen zeigte eine kurze Fotoshow, die die Entwicklung der Kenia-Hilfe dokumentierte: Seit nunmehr 20 Jahren führen Irmel Hinssen und Doris Jacobs die unterschiedlichsten Projekte in Kenia durch.

Angefangen hat alles mit dem Bau eines Kindergartens in Tiwi. Es folgten mehrere Brunnen mit angeschlossenen Plantagen. Seit 2011 widmen die beiden Ratingerinnen ihre ganze Kraft dem Bau der Ratinga School und der Suche nach Paten für bedürftige Schüler. Die nach der Stadt Ratingen benannte Schule wurde im vergangenen Schuljahr von 409 Kindern besucht, von denen 162 Schulgeld, Schulspeisung und medizinische Versorgung für 330 Euro jährlich (Spendenbescheinigung) von meist Ratinger Paten bezahlt bekommen.

Der Film „Hamisis Weg“ zeigt einen Schultag im Leben des kenianischen Jungen Hamisi, dem die Kenia-Hilfe besonders geholfen hat durch die Übernahme der Kosten für eine Fußoperation und durch die Bezahlung der notwendigen Physiotherapie und des Besuches der Ratinga School. Die ehemalige Schülerin Raechel kommt auch zu Wort. Sie ist ein gutes Beispiel für nachhaltige Hilfe. Ihr wurden durch die Kenia-Hilfe der Schulbesuch und das Studium finanziert. Jetzt hat sie eine gutbezahlte Anstellung in einer Rechtsanwaltskanzlei in Mombasa.

In einigen gezeigten Interviews betonen leitende Beamte die Bedeutung der Kenia-Hilfe für die Region. Peter Mentzen betonte, dass weiterhin alle Spenden zu hundert Prozent den Menschen in Kenia direkt zugute kommen sollen. Der Film ist eine einmalige Ausnahme und wurde nur möglich durch eine großzügige Spende der Diakonie und durch die finanzielle Unterstützung von Irmel Hinssen und Thomas Schneider, ihrem Schwager und Produzenten des Films. Dieser soll später bei verschiedenen Gelegenheiten gezeigt werden, um die Kenia-Hilfe noch bekannter zu machen und eventuell neue Sponsoren zu gewinnen. „Hamisis Weg“ begeisterte die Zuschauer: „Der Film ist informativ und gleichzeitig berührend!“