: Das Duell um die Meisterschaft

: Das Duell um die Meisterschaft

Dinslaken oder die SG Ratingen, wer gewinnt das Rennen um den Titel in der Handball-Regionalliga?

Da waren es nur noch zwei, könnte das Fazit des 22.

Spieltages der Handball-Regionalliga lauten. Denn die SG Ratingen bleibt nach dem 28:26 (13:10)-Erfolg beim Tabellendritten TuS Opladen quasi die einzige Mannschaft, die neben dem Tabellenführer Rheinwacht Dinslaken noch für die Meisterschaft in Frage kommt. Den Sieg in Opladen hatten die Ratinger sich durch unbändigen Siegeswillen und Teamgeist erarbeitet und auch verdient. So konnten die diesmal wenig effektiven Außen Etienne Mensger, Fabian Claußen und Yannick Nitzschmann (alle zusammen nur zwei Tore) verkraftet werden. Im Rückraum lief es ordentlich.

Filip Lazarov (7/2), Alexander Oezle (5) und Lukas Plaumann (4) trafen gut. Kreisläufer Christian Mergner überzeugte mit vier Treffern. Nur einmal lag das Team von Trainer Marcel Müller zurück. Das war in der 2. Minute, als die Opladener 1:0 in Führung gingen. Danach hatte die SG Ratingen die Partie im Griff, führte kurz nach der Pause durch Etienne Mensgers einzigen Treffer sogar mit 15:10.

Die Hausherren gaben jedoch nie auf, kämpften sich heran und schafften in der Schlussviertelstunde sogar den Anschlusstreffer zum 21:22. Da wurde es echt eng. In dieser Phase legte die Abwehr den Grundstein für den Sieg. Spielertrainer Ace Jonovski nahm seinem Torwart viel Arbeit ab. „Er hat sich die Arme wund geblockt“, staunte Marcel Müller. Zudem steigerte sich der ohnehin starke Torwart Petre Angelov. In den letzten Minuten waren die Ratinger nur noch zu sechs Mann auf dem Feld.

Aber Angelov

ließ einfach keinen Ball mehr rein. Für die endgültige Entscheidung

zugunsten der SGR sorgte dann Lukas Plaumann, der in Unterzahl eine Minute vor dem Abpfiff mit seinem vierten Treffer die Führung auf 28:25 ausbaute. Da der MTV Rheinwacht Dinslaken in Bonn verlor, sind die Ratinger bis auf zwei Punkte an den Tabellenführer herangerückt. Vier Spieltage stehen noch aus. Das Fünkchen Hoffnung besteht also nach wie vor. Der Tabellendritte TuS Opladen hat nur noch eine theoretische Chance bei fünf Punkten Rückstand auf Dinslaken. Die Ratinger erwarten am Samstag den TSV Bonn. Im Hinspiel siegte die SGR in der ehemaligen Bundeshauptstadt. „Für uns zählen weiterhin nur Siege, also auch gegen Bonn. Die Mannschaft kann stark sein, wie ihr Sieg gegen Dinslaken gezeigt hat“, sagt Marcel Müller. Für die Bonner geht es um nichts mehr. Sie rangieren ohne Abstiegssorgen im gesicherten Mittelfeld.